Hausstaubmilben-Allergiker: Informationen
Hausstaubmilben sind mikroskopisch kleine Spinnentiere und in Polstermöbeln, Teppichen und Betten. Sie leben in jedem Haushalt bis zu 1500 Meter über dem Meeresspiegel und finden bei 22 bis 30° Celsius und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 60 bis 70 % optimale Lebensbedingungen.
Im Haushalt ist vor allem die Matratze und das Kissen im Schlafzimmer der Ort, an dem sich sehr viele Milben aufhalten: Kissen und Matratze bietet ausreichend Nahrung in Form von Hautschuppen und garantiert zudem Feuchtigkeit und Wärme. Im Durchschnitt leben in einem Bett über 100.000 Milben!
Der Ärzteverband Deutscher Allergologen schätzt, dass jedem zehnten Deutschen die Enzyme des staubfeinen Milbenkots fast ganzjährig allergische Beschwerden beschert.
Ursachen
Die pulverfeinen Kotausscheidungen der Milben, welche viele Enzyme enthalten, verursachen die Allergie. Im Gegensatz zu Pollen sind Hausstaubmilben das ganze Jahr hindurch in der menschlichen Umgebung vorhanden. Daher wird die Hausstaubmilben-Allergie auch als Ganzjahresallergie bezeichnet.
Symptome
Wenn am Morgen die Augen gerötet sind und die Nase verstopft ist, kann eine Hausstaubmilben-Allerige die Ursache sein. Asthma bronchiale entsteht oft als Folge einer Hausstaubmilben-Allergie. Die Beschwerden treten typischerweise nachts oder morgens nach dem Aufwachen, sowie beim Bettenmachen auf. Das Beschwerdemaximum wird bei feuchter und warmer Witterung erreicht, also zu Beginn oder gegen Ende der Heizperiode.








